


Beim geschlossenen Regelkreis erfolgt immer ein tatsächlicher Vergleich mit dem vorgegebenen Wert. Das Normblatt DIN 19226 definiert die Begriffe Regeln und Regelung sinngemäß: „Das Regeln / die Regelung ist ein Vorgang, bei dem eine physikalische Größe (z.B. Temperatur, Druck usw.) fortlaufend erfasst und mit einem vorgegebenen Wert dieser Größe verglichen wird mit dem Ziel, eine Angleichung zu erzielen. Der sich dabei ergebende geschlossene Wirkungsablauf findet in einem geschlossenen Kreis, dem Regelkreis statt.“
Am Beispiel der Temperaturregelung des Heizkörpers wird über einen Temperatursensor die tatsächliche Temperatur erfasst und mit dem vorgegebenen Wert verglichen. Weicht der Wert ab, erfolgt ein Signal an das Ventil um zu öffnen (bei Unterschreiten der vorgewählten Temperatur) oder zu schließen (bei Überschreiten der vorgewählten Temperatur). Das heißt, unabhängig von den äußeren Bedingungen (Störgrößen) wird die Temperatur auf dem vorgegebenen Wert gehalten (ausgeregelt).
